Beispiele

Wie sieht ein gesunder Huf aus?

Und wie ein kranker Huf?

Entwicklungen in Bildern, denn es gibt Hoffnung bei vielen Problemen!

 

Falls euch auffällt, dass die Bilder doch häufig von einem Fuchs handeln...

Wie gesagt, fast kein Problem, welches mein Pferd nicht hatte...

Daher eignet er sich erstaunlich gut um jegliches Hufproblem zu verbildlichen :)

Verkümmerter Strahl mit vollkommen vergammelter mittlerer Strahlfurche.

Da kann nichts zum Mittragen herangezogen werden.

Die inneren Strukturen wie das Strahlkissen verkümmern, die gesamte hintere Tragfläche des Hufes wird aus der stoßdämpfenden Funktion genommen.

Ein Teufelskreis beginnt.

Derselbe Huf sechs Jahre später!

Kein tiefer Gammel mehr.

Der Stahl ist nun kräftig ausgeprägt und tragfähig, er kann den Huf unterstützen und seine stoßdämpfende Funktion vollkommen erfüllen.

Der ganze hintere Hufbereich ist entspannter und weiter geworden.

Die hellblauen Stellen sind übrigens Desinfektionsmittel, welches immer noch einmal die Woche vorbeugend verwendet wird.


Tiefe mittlere Strahlfurche mit Gammel und Pilz befallen, bis in den Ballen hinein gespalten.

Ich konnte eine ganze Hufkratzerspitze darin versenken.

Das ist NICHT normal!

Einmal konsequent behandelt und die Furche ist zusammengewachsen OHNE Pilz und Gammel!

Da passt kein Hufkratzer mehr rein!


Ein ungleichmäßig belasteter Huf, der durch das Eisen keine andere Wahl mehr hatte als letzten Endes mittig aufzuplatzen.

Am Ende konnte ich die Spitze von meinem kleinen Finger in dem Spalt versenken...

 


Derselbe Huf nach der Eisenabnahme.

Der tiefe Gammel, der von Außen oft nicht sooo schlimm erscheint, kommt zum Vorschein, sobald man etwas Wand abträgt.

Um eine Infektion zu verhindern, sollte der Gammel abgetragen und der Huf behandelt werden.

 

 

 

Derselbe Huf ca. fünf Jahre später.

Der tiefe Riss kommt nicht mehr wieder solange der Huf passend ausbalanciert wird.

Er hat sich geweitet und ist alles in allem ein funktionsfähiger Barhuf geworden!



Ein schweres Hufgeschwür.

Hier wurde bestehender Gammel nicht vollständig entfernt...

Der Eiter des Geschwüres hat sich die ganze Zehenwand hochgearbeitet und ist am Kronrand herausgekommen.

Das Pferd war hochgradig lahm und das Bein ab dem Karpalgelenk geschwollen.

Man kann gut erkennen, wie groß die Geschwürhöhle war nachdem die alte Wand weggebrochen ist.

Sobald sich das Geschwür geöffnet hatte, verschwand die Lahmheit.

Der Ring im Huf zeigt wie umfassend die Entzündung der Lederhaut war.

Man konnte oben in die Kluft Desinfektionsmittel schütten und es ist unten an der Zehe wieder rausgelaufen.

Gut zum Säubern, aber zum Zeitpunkt der Entzündung extrem schmerzhaft für das Pferd!!!